Frei­willigen­dienst

Bundesfreiwilligendienst (BFD/FSJ) - Einsatzstelle in der FRAUENSPORTHALLE Marzahn

 

Wir suchen dich!

Du hast deinen Schulabschluss in der Tasche, bist sportlich und möchtest dich ein Jahr lang sozial engagieren? Vielleicht möchtest du auch viele praktische Erfahrungen sammeln, weil du ein Studium oder eine Ausbildung im Bereich Sport anstrebst? Du möchtest Verantwortung übernehmen, eigene Sportangebote leiten und mit einem tollen Team zusammenarbeiten?

Dann bist du in der FRAUENSPORTHALLE Marzahn genau richtig!

Seit 2015 ist die FRAUENSPORTHALLE für den Bundesfreiwilligendienst eine anerkannte Einsatzstelle der Sportjugend Berlin.

Wir bieten hier speziell für Frauen, Kinder und Familien, ein vielfältiges und abwechslungsreiches Kursangebot an. Die Altersgruppen sind bunt gemischt. Ob schon ganz groß oder noch sehr klein – alle sind herzlich willkommen.

Um unsere Kursangebote bestmöglich zu gestalten und die FRAUENSPORTHALLE in allen ihren Facetten zu unterstützen, suchen wir aufgeschlossene, engagierte sowie  sportlich begeisterte junge Frauen, die uns motiviert zur Seite stehen. Hier kannst du eigene Kursangebote entwickeln, bestehende Kursangebote leiten und dabei deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Der BFD/FSJ im Sport ist ein Bildungs-und Orientierungsjahr, das pädagogisch begleitet wird und Erfahrungsräume für Freiwillige eröffnet. Der Erwerb persönlicher Kompetenzen und Lizenzen sowie die Berufsorientierung stehen dabei im Mittelpunkt.

Nebenbei lernst du ganz viel für' s Leben und die spätere Berufswelt.

 

Werde ein Teil unserer Erfolgsgeschichte!

 

Du bist uns wichtig für:

  • die Unterstützung, Durchführung, Gestaltung und Vertretung von Sportangeboten,
  • verschiedene Bürotätigkeiten,
  • die Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit,
  • das Mitwirken bei Veranstaltungen,
  • den positiven Spirit bei unserer täglichen Arbeit.

Erfahrungs­berichte

Bundes­freiwilligen­dienst 2016/2017

Kathi Müller & Michelle Schröder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Katharina Müller (links)

Michelle Schröder (rechts)

Unser Rückblick:

Wir beide kamen gerade frisch aus dem Abitur und stellten uns diese einzige Frage „Was sollen wir nun machen?“ Eins war uns in jedem Fall klar, wir lieben den Sport und vor allem die Zusammenarbeit mit Menschen. Also entschieden wir uns für diesen Weg – ein Bundesfreiwilligendienst bei der Sportjugend Berlin und konkret im Projekt FRAUENSPORTHALLE in Marzahn.

Nach unseren erfolgreichen Bewerbungsgesprächen und einer super Einführung durch das Team der FRAUENSPORTHALLE, starteten wir unser Jahr. Wir überlegten uns zunächst, welche Kursangebote wir kreieren wollen. Ob Badminton, Tischtennis, Kinderturnen oder einen Fitnesskurs - die Entscheidung blieb uns überlassen. Wir tasteten uns langsam heran und machten schließlich das Beste daraus. Die Kurse liefen immer besser und besser. Wir wurden sicherer und vor allem selbstbewusster. Durch die unterschiedlichsten Kurse hatten wir mit Menschen aller Altersklassen zu tun.

Nicht nur die Kurse haben wir vorbereitet und geleitet. Auch die Büroarbeit war Teil unserer Arbeit. Dazu zählte das Erstellen von allen Mitgliederlisten, das Schreiben von Texten für die Flyer und das Anfertigen von Plakaten für die Informationsstände.

Die Öffentlichkeitsarbeit war auch Bestandteil unserer Aufgaben. So teilten wir die Flyer an verschiedensten Orten und Plätzen in Marzahn aus. Zudem waren wir auf verschiedenen Veranstaltungen sehr präsent. Zum Beispiel auf der IGA und beim Sportaktionstag im Bürgerpark. Für die zahlreichen Übungsleiter/innen standen wir stets als Unterstützung zur Verfügung.

Durch die verschiedenen Tätigkeitsbereiche standen wir jedes Mal vor neuen Herausforderungen und sammelten dadurch viele interessante Erfahrungen.

In den Seminaren der Sportjugend haben wir neues gelernt, konnten uns ausprobieren und bewusst in neue Themenfelder einarbeiten.

Diese intensiven 12 Monate haben uns noch mehr bestärkt, später im Bereich Sport tätig zu sein – der BFD erwies sich für uns als perfekte Entscheidung.

Wir danken dem kompletten Team der FRAUENSPORTHALLE für diese wunderbare Zeit. Ihr seid SPITZE und euer Zusammenhalt ist einfach großartig!

 

 

Bundes­frei­willigen­dienst 2017/2018

 

Elisabeth Schneider (BFD)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elisabeth Schneider 

Mein Rückblick:

Als ich mich im März 2017 für den Bundesfreiwilligendienst bei der Sportjugend Berlin beworben habe, musste ich meine persönlichen Gründe angeben, warum ich einen freiwilligen Dienst machen möchte. Ich gab an, dass ich einmal etwas ganz Praktisches machen möchte, meine Fähigkeiten und Grenzen erproben will und dass ich meine Eignung für einen Beruf im sportlichen Bereich testen möchte. Meine Erwartungen wurden in der FRAUENSPORTHALLE mehr als nur erfüllt. Ich hätte niemals gedacht, dass ich in nur einem Jahr so viel für mein späteres Berufsleben dazu lernen würde.

Ich habe tolle Aufgaben übernehmen dürfen. Zusammen mit einer Mitstreiterin im BFD konnten wir Ideen für neue Kursangebote entwickeln und umsetzen. Wir haben Kursangebote anderer Übungsleiter/innen vertreten und erhielten dadurch einen Einblick in die verschiedensten Bereiche des Fitness- und Gesundheitssports.

Ab und zu im Büro helfen und etwas am Computer arbeiten, das war ein sehr guter Ausgleich. Zusätzlich konnten wir bei unterschiedlichsten Veranstaltungen unterstützen und dabei auf das Projekt FRAUENSPORTHALLE aufmerksam machen.

In nur einem Jahr habe ich einen noch besseren Umgang mit Kindern gefunden. Im Zusammenspiel mit älteren Menschen sowie Eltern wurde ich viel selbstbewusster und sicherer. Durch das eigenständige Leiten von Kursangeboten wurde mein Verantwortungsbewusstsein sowie meine Belastbarkeit stärker gefordert und weiterentwickelt. Infolgedessen hat sich meine Selbstständigkeit noch verbessert und meine Offenheit bestätigt.

All' diese Aufgaben und die Veränderung meiner Persönlichkeit sind mir sehr wertvoll. Mindestens genauso wertvoll, wenn nicht sogar wertvoller, sind die Menschen, mit denen ich zusammen arbeiten, reden und lachen konnte, Menschen, die das Projekt FRAUENSPORTHALLE leiten, lenken und leben. Sie hatten immer ein offenes Ohr, ich konnte mich mit allen Fragen oder Bitten an sie wenden und mich vor allem bei Schwierigkeiten auf sie verlassen. Von Anfang an übergaben sie mir viel Verantwortung und schenkten mir Vertrauen, was mir nicht nur ein sehr gutes Gefühl gab, sondern auch zeigte, hier werde ich gebraucht und gefordert - hier bin ich richtig!

Ich wurde ernst genommen - genauso wie die anderen Übungsleiter/innen.

Am liebsten würde ich nicht in der Vergangenheit schreiben, geschweige denn zurückblicken. Doch andererseits freue ich mich schon, alles Gelernte anzuwenden.

Bettys Reisebericht: Reise nach Jerusalem

Anna Trützschler (BFD)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anna Trützschler

Mein Rückblick:

Wenn ich meinen Bundesfreiwilligendienst in der FRAUENSPORTHALLE mit einem Satz beschreiben müsste, wäre meine Antwort: Setze deine Leidenschaft zum Sport in Taten um!

Schon vor meinem abgeschlossenen Abitur war ich fest davon überzeugt, mich ein Jahr lang sozial einbringen zu wollen. Da ich in meiner Freizeit sehr gerne Sport treibe, hätte ich mir keinen besseren Ort als die FRAUENSPORTHALLE in Marzahn vorstellen können.

Meinen Bundesfreiwilligendienst werde ich niemals vergessen, da ich in dieser Zeit viel gelernt habe, nicht nur über die Berufswelt, sondern auch über meine eigene Person. Mir hat das Jahr geholfen, über meinen eigenen Schatten zu springen. Ich habe gelernt, mich mehr durchzusetzen, auch wenn es sich dabei nicht um Gleichaltrige, sondern um Erwachsene handelte. Bei größeren Veranstaltungen, wie dem Internationalen Frauentag, konnte ich vor knapp 60 Frauen eines unserer Kursangebote durchführen und damit meine Grenzen testen.

Die Aufgaben in der FRAUENSPORTHALLE waren vielfältig. Von der Kursleitung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Am besten gefiel mir die Abwechslung in der Kursvielfalt, da ich mit verschiedenen Altersgruppen zu tun hatte. Ich lernte, wie man Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf unterschiedliche Art und Weise motivieren und vom Sporttreiben begeistern kann. Auch der Einblick in die verschiedensten Sportarten gefiel mir dabei sehr gut, denn ich hatte mich noch nie zuvor mit Turnen, Aerobic oder Tischtennis beschäftigt.

Die Herzlichkeit im Team war schon beim ersten Betreten der FRAUENSPORTHALLE deutlich zu spüren, machte das Jahr unglaublich schön und eindrucksvoll.

Durch die Sportjugend Berlin hatte ich die Gelegenheit die Olympischen Winterspiele in Südkorea hautnah miterleben zu dürfen. Eine EINMALIGE Gelegenheit!

Ich kann einen Bundesfreiwilligendienst nur weiterempfehlen. Er bietet die Chance, unglaublich viele Erfahrungen zu sammeln und sich dabei selbst besser kennen zu lernen.

Annas Reisebericht: Mögen die Spiele beginnen! Olympische Winterspiele in Südkorea